Erkrankungen der Bandscheiben

Bandscheibenvorfall LWS

Die Bandscheiben liegen zwischen den Wirbelkörpern und dienen der Pufferung von axialen Stößen, wie ein Stoßdämpfer. Bereits ab dem 20. Lj. beginnen sich die Bandscheiben abzunutzen. Durch eine zunehmende Beanspruchung verlieren sie an Flüssigkeit und Elastizität. Kommen dann Fehlbelastungen auf die Bandscheibenstruktur, kann diese teilweise oder ganz einreißen. Bleiben Fasern des äußeren Ringes intakt, spricht man in diesem Fall von einer Bandscheibenvorwölbung (Protrusion). Kommt es zu einem kompletten Zerreißen des Faserringes, handelt es sich um einen Bandscheibenvorfall (Prolaps). In beiden Fällen kann ein mechanischer Druck auf die Nervenwurzel oder das Rückenmark erfolgen, was entsprechende Schmerzen, Muskelverspannungen oder ausstrahlende Beschwerden beim Betroffenen verursacht.

Therapieformen

Es gilt die Grundregel: erst konservativ , dann operativ.

In den meisten Fällen beginnt man vorsichtig mit gezielten Bewegungen und einem Haltungstraining. Parallel werden Medikamente zur Schmerztherapie gegeben. Das gesamte Programm wird individuell festgelegt und stufenweise aufgebaut.