Was ist eine Osteoporose?

Osteoporotischer Wirbelkörper

Der Begriff leitet sich von dem griechischen Begriff "osteon" für Knochen und "poros" für Loch ab. Aktive Zellen des Körpers soregen für einen ständigen Auf- und Abbau von Knochengewebe. Dabei gibt es zwei Formen von Zellen:
1. Osteoklasten (Knochen-Fresszellen)
2. Osteoblasten (Knochen-Aufbauzellen).

Eine Veränderung dieses Gleichgewichtes kann zu einer verminderten Statik und Belastbarkeit des Knochens führen. Als Folge entsteht eine Osteoporose. Jetzt kann es schon bei geringen Verletzungen zu Brüchen (Frakturen) kommen. Am häufigsten sind das Handgelenk, die Wirbelsäule und der Schenkelhals betroffen.
Wie stabil der Knochen ist, kann mit Hilfe des Ultraschall oder röntgenmeßtechnischen Verfahren (z. B. DEXA) gemessen werden.

Therapieformen

Grundsätzlich handelt es sich um eine Erkrankung, die heutzutage gut therapiert werden kann, wenn sie rechtzeitig erkannt wird. Die Therapie richtet sich nach den offiziellen Leitlinien und ist stufenweise aufgebaut.
Aber auch der Patient kann selbst etwas für seine Gesundheit tun. Muskelaufbau-, Krafttraining, Ausdauersport oder Gymnastik sind dabei günstige Sportarten.