Primär-chronische Arthritis
Das Handgelenk eines Rheumatikers
Bei der primär-chronischen Arthritis (PCP) liegt eine Störung des Immunsystems vor, bei der Antikörper gegen körpereigenes Gewebe gebildet werden. Dieses löst in den Geweben Entzündungsprozesse aus, die eine Abheilung verhindern. Dabei kann unter anderem in den Gelenken die Gelenkinnenschleimhaut "wuchern" und zwischen Knorpel und Knochen einwachsen und somit ein Gelenk zerstören. Die Erkrankung kann in jedem Alter auftreten. Der Verlauf ist meist schubweise. Begleitet wird das Geschehen von starken Schmerzen, Muskelschwund, Verdickung der Gelenke und Gelenkfehlstellungen. Als Folge kommt es zu einer rapiden Abnahme der Funktionalität der betroffenen Gelenke.
Diagnostik der PCP
Je eher die rheumatoide Arthritis erkannt wird, desto besser lässt sie sich behandeln. Eine rheumatische Erkrankung sollte möglichst schnell nach Ausbruch der Erkrankung therapiert werden. Nur dann können die Folgen der Gelenkzerstörung erheblich reduziert werden. Durch die Entwicklung eines Schnelltestes kann jetzt bereits schon bei untypischen Beschwerden eine frühe Diagnose gestellt werden. Für den Test werden nur wenige Tropfen Blut benötigt.
Auch in Familien mit rheumatischen Erkrankungen kann bereits vorbeugend eine Analyse erfolgen. Dieser Test kann bis zu 10 Jahre vor Ausbruch der Erkrankung Aufschluss geben, ob eine Veranlagung mit Erkrankungswahrscheinlichkeit vorliegt. Die Kosten für das Verfahren werden von den Privaten Krankenkassen in der Regel übernommen.
Testen Sie jetzt Ihr "Rheuma-Risiko"selbst:
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Therapieformen
Die physikalische und medikamentöse Therapie stehen hierbei im Vordergrund. Ist der Gelenkverschleiß über ein bestimmtes Maß hinaus deutlich ausgeprägt, ist eine Operation meistens nicht zu umgehen. Die Indikation ist dann gegeben, wenn das operative Vorgehen mehr als die konservativen Maßnahmen helfen kann, die Funktion der Gelenke zu verbessern und Schmerzen zu lindern. Wichtig ist, der Erhalt der Mobilität des Patienten.