Rheumatisch entzündliche Erkrankung

Ein russischer Arzt erforschte im 19. Jahrhundert eine besondere Form der Verknöcherung der Wirbelsäulengelenke, die schließlich zu einer kompletten Versteifung der Wirbelsäule führt. Es handelt sich dabei um eine Sonderform des chronische Gelenkrheumatismus, dessen Ursache bis heute nicht bekannt ist. Häufig habe die Betroffenen leichtes Fieber, Darmerkrankungen oder Augenentzündungen. Parallel dazu bestehen Schmerzen im gesamten Wirbelsäulenbereich. Die Erkrankung tritt meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf. Das männliche Geschlecht ist häufiger betroffen.

Therapieformen

Zunächst wird die Diagnose über eine Laboranalyse bestätigt. Bei diesen Patienten ist der Titer HLA-B-27 positiv. Von dem Aktivitätsgrad der Entzündung hängt es nun ab, mit welcher Intensität die Therapie erfolgen sollte. In den Phasen akuter Entzündungen ist diese über Medikamente zu reduzieren und die Beweglichkeit zu fördern. Allgemein sollte die Beweglichkeit der Wirbelsäule mit Krankengymnastik und physikalischer Therapie erhalten werden. Der Therapieplan ist sehr individuell auf jeden einzelnen Patienten abzustimmen.