Folgen eines Zeckenbisses

Meist als Folge eines Zeckenbisses kan es zur Übertragung des Erregers Borrelia burgdorferi kommen, was dann eine Borreliose (bzw. Lyme-Arthritis) auslösen kann. Nicht immer können die Patienten einen wandernden roten Ring (Erythema chronicum migrans) um die Bißstelle herum sehen. Unbehandelt kommt es oft auch noch nach Monaten oder Jahren zu einer Reizung großer Gelenke. In 15% der Fälle kann auch das Nervesystem befallen werden (sog. Neuroborreliose).

Diagnostik

Zur Diagnostik stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Liegt eine wandernde Röte um den Zeckenbiß herum vor, ist sicher mit einer Infektion zu rechnen.
Ideal ist es, wenn die entfernte Zecke analysiert werden kann, da in diesen Fällen der Betroffene sofort therapiert werden kann. Bringen Sie daher die Zecke, falls vorhanden, unbedingt zur Untersuchung mit.
In allen anderen Fällen bringt eine Laboranalyse Klarheit.

Therapieformen

In jedem Fall ist zunächst über eine Laboruntersuchung eine genaue Analyse durchzuführen. Die Therapie erfolgt nach den aktuellen Richtlinien. In der Regel wird zunächst über einen Zeitraum von 21 Tagen ein Antibiotikum gegeben, um den Erreger abzutöten. Parallel erfolgt eine Therapie der befallenen Gelenke.