Migränekopfschmerz

Die Migräne ist keine psychische oder psychosomatische Erkrankung. Es handelt sich um eine Reizverarbeitungsstörung des Gehirns. Eine Ursache ist eine Erweiterung und Entzündung des Gewebes an bestimmten Blutgefäßen. Die Schmerzen beginnen oft im Nacken und die Patienten wachen häufig morgens damit auf. Die Schmerzen können mehrere Tage anhalten. Bei manchen Patienten findet sich eine begleitende Übelkeit. Die Betroffenen meiden Licht und Lärm und haben das Bedürfnis, sich abzuschotten. Treten ca. 20 bis 30 Minuten vor dem eigentlichen Kopfschmerz Sehstörungen auf, spricht man von einer Migräne mit Aura. Differentialdiagnostisch sollte immer ein episodischer Spannungskopfschmerz ausgeschlossen werden.

Therapieformen

In diesen Fällen ist eine Kombination aus medikamentöser Therapie mit Implantat-Akupunktur zu empfehlen. Mit diesen Maßnahmen kann die Anzahl der Migräneanfälle deutlich reduziert und abgeschwächt werden.