Die Hüftkopfnekrose im Erwachsenenalter

Diese Erkrankung tritt vorwiegend im 30.-60. Lebensjahr auf. Es handelt sich dabei um die Folge einer lokalen Druchblutungsstörung des Hüftknochens. Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein. Am häufigsten findet sich ein Zusammenhang mit einer Kortison-Therapie, Stoffwechselstörung, Gefäßerkrankungen, Bindegewebserkrankungen, Hormonbehandlungen oder z.B. nach Bestrahlungen.
Die Patienten bemerken oft einen belastungsabhängigen Leistenschmerz und eine Bewegungseinschränkung. Da eine Hüftkopfnekrose unbehandelt zu erheblichen Problemen führen kann, ist dringend eine Vorstellung beim Arzt zu empfehlen.

Diagnostik der Hüftkopfnekrose

Mit Hilfe einer klinischen Untersuchung und einem Ultraschall der Hüftgelenke kann sich der Arzt bereits einen ersten Eindruck verschaffen. In jedem Fall sollte eine ergänzende MRT-Untersuchung sowie eine Laboranalyse durchgeführt werden, um andere Erkrankungen der Hüfte ausschließen zu können.

Therapieformen

Die Hüftkopfnekrose wird je nach Ausdehnung in vier verschiedene Stadien eingeteilt. Bei einigen Stadien der Nekrose kann eine konservative Therapie erfolgen. In jedem Fall wird eine Entlastung des Beines an Unterarmgehstützen notwendig. Eine spezielle Krankengymnastik, parallele physikalische sowie medikamentöse Therapie sind zusätzlich notwendig. In einigen Stadien ist allerdings das operative Vorgehen zu empfehlen.