Koxarthrose

Gesunder und kranker Knorpel

Die Koxarthrose ( = Hüftgelenksarthrose) ist ein Sammelbegriff für primär nicht entzündliche, degenerative Veränderungen des Hüftgelenkes beim Erwachsenen. Durch einen Knorpelabrieb kommt es zu einem Knochenab- und anbau mit Neigung zu einer schmerzhaften Gelenkzerstörung. Im Allgemeinen gehören zu den Risikofaktoren ein zu hohes Körpergewicht, Überbelastung und der Verschleiß mit zunehmenden Alter.
Aber auch Veränderungen der Anatomie oder im Rahmen anderer Erkrankungen kann es als Folge zu einer Hüftarthrose kommen.
Die Patienten nehmen häufig einen belastungsabhängigen Schmerz im Bereich der Hüfte oder Leiste wahr. Bewegungseinschränkungen kommen erst zu einem späteren Zeitpunkt hinzu.

Therapieformen

Hüftprothese

Nur in den Anfangsstadien kann eine konservative Therapie tatsächlich den weiteren Verlauf verlangsamen. Ab einem bestimmten Grad der Gelenkveränderung ist die Indikation für eine Operation gegeben. Hier gilt es, den Patienten darüber ausführlich zu informieren.