Was ist einen Tennis- oder Golferellenbogen?

Hierbei handelt es sich um eine lokale Entzündung über den Knochenvorsprüngen am Ellenbogengelenk. Der ellenbogenseitige Knochenvorsprung heißt Epikondylus ulnaris und ist beim Golferellenbogen entzündet. Der speichenseitige Knochenvorsprung nennt sich Epicondylus radialis und ist beim Tennisellenbogen entzündet.
Da diese Sportarten sehr häufig die Auslöser für diese Erkrankungen sind, haben sie die Namen dafür gegeben.

Welche Schmerzen treten auf?

Die Schmerzen übertragen sich auf die entsprechende Unterarmmuskulatur. Dies führt zu erheblichen Einschränkungen bei den alltäglichen Bewegungen. Im weiteren Verlauf kann es zu Schulter- und Nackenschmerzen kommen. Besonders Drehbewegungen kombiniert mit Anspannung sind unangenehm.

Therapieformen

Als Therapie kommen überwiegend konservative Verfahren in Frage. Hierbei sind physikalische Maßnahmen, wie Kälte-,Strom und Ultraschalltherapie zu nennen. Nachteilig ist hierbei ein höherer Zeitaufwand für den Patienten.
Schneller und effektiver ist in den meisten Fällen die Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT). Über eine Sonderform der der Ultraschallwelle, wird der körpereigene Heilungsreflex aktiviert. Ohne Nebenwirkungen konzentriert sich der Organismus im Sehenansatzbereich auf die Reparatur des gereizten Gewebes. Die Kostenübernahme durch die Privaten Krankenkasse ist in der Regel bei dieser Erkrankung gegeben.